Das Trient Film Festival ist zurück mit einer neuen und reichhaltigen Ausgabe

24 March 2025

Bis zum Beginn einer neuen und immer reichhaltigeren Ausgabe des renommierten Trienter Filmfestivals vergeht immer weniger Zeit. Die Veranstaltung, die der Welt der Berge gewidmet ist, beginnt am 25. April und wird bis zum 4. Mai fortgesetzt.

Das Hauptthema der Filme werden die Berge sein, aber es gibt auch Themen über Bergsteigerabenteuer, die Beziehung zwischen dem Menschen und den Bergen, die heutzutage mehr und mehr als Grenzgebiet gesehen werden, und die Rolle der Frauen in Berggemeinschaften.

Reiseziel Argentinien

Nach Irland widmet das Trienter Filmfestival dieses Jahr seine Sondersektion Argentinien, einem Land, mit dem das Trentino im Laufe der Jahrhunderte eine tiefe Verbindung aufgebaut hat, die von Migrationsströmen und großen bergsteigerischen Erfolgen geprägt ist. Das Filmprogramm umfasst internationale Erstaufführungen und zwei außergewöhnliche Restaurierungen.

Die 2011 eingeführte Sektion „Destination...“ ist ein Bereich des Festivals, der sich mit der Kultur und dem Kino bestimmter Länder und Regionen beschäftigt. In dieser Ausgabe liegt der Schwerpunkt auf Argentinien, einem Land, mit dem das Trentino eine enge Verbindung pflegt, die auf eine Geschichte der Emigration, des kulturellen Austauschs und der wirtschaftlichen Beziehungen zurückgeht. Die Auswanderung des Trentino nach Argentinien im 19. und 20. Jahrhundert legte den Grundstein für eine Beziehung, die sich bis heute weiterentwickelt und verstärkt hat.

Neben den geschichtlichen und sozialen Beziehungen wird im Rahmen des Festivals auch der bergsteigerische Wert Argentiniens, das einige der faszinierendsten Berge der Welt beherbergt, hervorgehoben. Von den majestätischen Anden bis zu den legendären Gipfeln Patagoniens, wie dem Fitz Roy und dem Cerro Torre, waren diese Gipfel eine Herausforderung für Bergsteiger aus aller Welt, darunter auch viele aus dem Trentino. Ihre wilde Schönheit und die Heldentaten, die auf diesen Gipfeln vollbracht wurden, haben Filmemacher und Dokumentarfilmer inspiriert und zu Geschichten über Abenteuer, Entschlossenheit und Leidenschaft für die Berge geführt.

Bergwestern

Das Filmfestival von Trient bereichert sein Programm häufig mit speziellen thematischen Sektionen, die sich auf ein bestimmtes Filmgenre oder auf Themen von besonderem Interesse konzentrieren. Bei dieser Ausgabe steht der Mountain Western im Mittelpunkt, eine Hommage, die durch den hundertsten Geburtstag zweier Meister des Kinos inspiriert wurde: Sam Peckinpah (geboren am 21. Februar 1925 in Fresno, gestorben am 28. Dezember 1984 in Inglewood) und Robert Altman (geboren am 20. Februar 1925 in Kansas City, gestorben am 20. November 2006 in Los Angeles), die beide bedeutende Werke dieses Genres geschaffen haben.

Die Vorführung umfasst fünf repräsentative Filme. Den Anfang macht Der letzte Mohikaner (1920) unter der Regie von Maurice Tourneur und Clarence Brown, ein Stummfilmklassiker, der zu diesem Anlass von Live-Musik begleitet wird. Danach folgt Anthony Manns The Far Country (1954), der in den eisigen Gefilden des Yukon zur Zeit des Goldrausches spielt. Ein weiterer Titel auf dem Programm ist Ride the High Country (1962) von Sam Peckinpah, ein Film, der den Wandel des traditionellen Westerns hin zu einer reiferen und düstereren Vision vorwegnimmt. Aus dem unverwechselbaren Stil von Robert Altman stammt McCabe & Mrs. Miller (The Homies, 1971), ein Werk, das die klassischen Codes des Genres umstößt und den modernen revisionistischen Western vorwegnimmt. Und schließlich Sydney Pollacks Jeremiah Johnson (Red Raven You Won't Get My Scalp!, 1972) mit Robert Redford in der Hauptrolle als Trapper, der den Mexikanisch-Amerikanischen Krieg überlebt und mit dem Leben in der Wildnis kämpft.

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