Der Giro d'Italia Women kehrt 2025 mit einer geballten Ladung an Emotionen zurück, und das Trentino wird erneut Protagonist zweier außergewöhnlicher Etappen sein, die die natürliche Schönheit, die landschaftliche Vielfalt und die technischen Schwierigkeiten des Gebiets hervorheben werden. Vom 6. bis 13. Juli werden die Radfahrer auf Strecken antreten, die durch Berge, Täler und Weinberge führen und bis auf die letzten Meter Spektakel und Spannung bieten. Start in Bergamo und Ziel in Imola.
Etappe 3: Vezza d'Oglio - Trient (8. Juli 2025)
Die erste Etappe des Giro im Trentino ist ein wahres Fest der landschaftlichen Vielfalt der Alpen. Sie beginnt in Vezza d'Oglio mit einer sofortigen Herausforderung: dem Anstieg zum Passo del Tonale, der die Cima Alfonsina Strada darstellt, den höchsten Punkt dieser Ausgabe. Nach der Überwindung dieses Anstiegs erwartet die Athleten eine lange und technische Abfahrt durch das Val di Sole und das Val di Non, vorbei an Orten wie Vermiglio, Dimaro, Malè und Cles.
Der zweite Teil der Strecke ist geprägt von sanften Hügeln und einzigartigen Ausblicken durch die Weinberge von Mezzolombardo und Mezzocorona, bevor die Etsch überquert wird und es direkt nach Trient geht. Diese Etappe stellt eine außergewöhnliche Gelegenheit für die Sprinter dar, denn die Zielankunft verspricht mit einem atemberaubenden Sprint durch das Herz von Trient Spannung pur.
Etappe 4: Castello Tesino - Pianezze (Valdobbiadene) (9. Juli 2025)
Am nächsten Tag erwartet die Athleten eine völlig andere, aber nicht weniger anspruchsvolle Etappe. Von Castello Tesino geht es hinunter ins Val Cismon, vorbei an Feltre und am Fuße der Belluneser Dolomiten entlang nach Belluno. In Nevegal beginnt ein technischer Abschnitt mit ständigem Auf und Ab, der sowohl die Ausdauer als auch die Strategie der Teams auf die Probe stellen wird.
Nachdem sie den malerischen Lago di Santa Croce verlassen und Vittorio Veneto überquert haben, nehmen die Radfahrer den berühmten Muro di Ca' del Poggio in Angriff, einen kurzen, aber sehr harten Abschnitt durch das UNESCO-Prosecco-Gebiet. Schließlich endet die Herausforderung mit einem epischen Anstieg: die 11,2 km mit 7% Steigung nach Pianezze, wo die ersten großen Unterschiede in der Gesamtwertung entschieden werden.